Trachtenverein D´ Oberländer Reichersbeuern
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Das Stück spielt in vergangenen Zeiten und handelt von einem Schmied, der recht unzufrieden mit seinem Leben ist. Er führt mit seiner Frau ein bescheidenes Leben und darüber hinaus werden jedes Jahr seine Birnen vom Birnbaum gestohlen, worüber sich seine Gesellen , zwei durchaus witzige Burschen, lustig machen.

Eines Tages taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, um beim Schmied seinen Esel beschlagen zu lassen. Als Lohn für seine Arbeit hat der Schmied drei Wünsche frei, mit dem eindringlichen Hinweis, den "besten" nicht zu vergessen. Ungläubig äussert der Schmied seine drei Wünsche. Prompt gehen die Wünsche in Erfüllung, doch noch ehe der Schmied sich bei dem Reisenden bedanken kann, ist dieser schon weitergezogen. Für den Schmied brechen nun sprichwörtlich goldene Zeiten an. Und als sich sein sehnlichster Wunsch nach einem Stammhalter auch noch erfüllen sollte, scheint sein Glück vollkommen. Da aber tritt der Tod in Erscheinung, der seinem Glück ein jähes Ende setzen und ihn in die Ewigkeit geleiten möchte. Mit einer List gelingt es aber dem Schmied und seiner Frau den Tod eine Falle zu stellen.

Nur gegen das Versprechen der Unsterblichkeit befreit der Schmied den Tod. Just danach gebärt seine Frau einen Sohn. Der Tod verschwindet und hält Wort. Aber er bittet den Teufel dem Schmied einen ordentlichen Schrecken einzujagen, doch dieser Versuch scheitert kläglich. Alle Gefahr scheint für immer gebannt, doch das Unendliche ist eine lange Zeit und es kommt die Stunde, da das "Nichtsterbenkönnen" zur schweren Last wird und beide nach ihrer Erlösung suchen...